Kreis Offenbach | Perspektive Älterwerden

1. Aktives Alter 76 5 Medizinische Versorgung Bewegung und Ernährung ...bleiben Sie beweglich! – Diese Botschaft ist in vie- len „Regeln für ein gesundes Älterwerden“ enthalten. Dennmit zunehmenden Alter bewegen sich die Men- schen oft zu wenig. Die Kräfte lassen nach und es fällt immer schwerer, alltägliche Verrichtungen wie Einkaufen, Garten- arbeit, Putzen etc. zu erledigen. Manchmal kommt es sogar zu folgenschweren Stürzen. Dabei kann eine vermehrte Alltagsbewegung dazu beitragen, mehr Si- cherheit und damit mehr Lebensqualität zu erlangen. So vermindert sich das Risiko für Bluthochdruck, Dia- betes, Herzinfarkte, Schlaganfall oder auch Osteopo- rose, nur um einige zu nennen. Auch die Ernährung trägt entscheidend zu einer ge- sundheitsbewussten Lebensführung bei. Über die Hälfte der sogenannten „jüngeren Senioren“ (wir sprechen von der Altersgruppe der 65- bis 74-Jähri- gen) ist übergewichtig. Wer hier nicht länger tatenlos zusehenwill, für den ist eine entsprechende Ernährung und ein gutes Maß an körperlicher Bewegung notwendig. Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder chronischen Erkrankungen werden durch ihre Arztpraxis über eine passende Diät informiert. Gesun- de ältere Menschen brauchen keine Schonkost. Eine gesunde ausgeglichene Ernährung mit viel Obst und Gemüse und wenig Fett und Zucker ist für jedes Le- bensalter wichtig. Mit zunehmendem Alter sinkt das Durstgefühl. Gerade imSommer ist es wichtig, an das Trinken zu denken. Zwei FlaschenMineralwasser über den Tag verteilt, ist eine Faustregel. Wer Anregungen sucht, findet zu diesemThema vielfältige Informatio- nen. In der Literatur, im Internet oder bei den Kran- kenkassen. Weitere Tipps finden Sie auch auf den fol- genden Internetseiten: www.in-form.de www.fitimalter.de © stock.adobe.com

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