Kreis Offenbach | Perspektive Älterwerden

1. Aktives Alter 75 5. Medizinische Versorgung Gesternwar alles noch selbstverständlich – heute ist es das nicht mehr. Gehen, Stehen, Greifen – durchUn- fall, Schlaganfall oder eine Erkrankung des Nerven- systems könnenMenschen die ganz alltäglichen Din- ge plötzlich nicht mehr durchführen. Zum Glück gibt es Partner, die einem in diesemMoment zur Seite ste- hen: Qualifizierte Orthopädiespezialisten und Reha- Therapiezentren! Wieder auf die Beine kommen Manchmal genügt eine kleine Gehhilfe, am Unter- schenkel mit Klettband befestigt. Ein paar Züge, verbunden mit dem Schuh – und schon ist eine Fuß- hebeschwäche kein Auskriteriummehr für’s Treppen- steigen. Auch für Lähmungen im ganzen Bein stehen Lösungen bereit, die das Laufen wieder möglich ma- chen. Und selbst, wenn Synapsen imGehirn streiken, bieten High-Tech-Therapiezentren heute sogar Mög- lichkeiten, Gehen neu zu lernen. In entsprechenden Geh-Maschinenwird der Mensch automatisch im rich- tigen Gehmuster auf demLaufband „gegangen“ – und Muskeln, Nerven und Gehirn lernen so wieder, mit- einander zu kommunizieren. Hoch die Tassen – mit der eigenen Hand! Nerven- undMuskelprobleme verhindern oft auch das Greifen. Auch hier steht ein breit gefächertes Spek- trum von Hilfsmitteln zur Verfügung, wie etwa spe- zielle Hightech-Geräte, dessen elektrische Sensoren aktivierenMuskeln undNerven an der richtigen Stelle Gehen zum Greifen nah! Orthopädiespezialisten und Therapiezentren machen Bewegung wieder möglich. und lassen den Menschen durch ein Kopfnicken wie- der mit der eigenenHand zugreifen undwieder loslas- sen. Klingt wie Science-Fiction? Ist aber – zumGlück! – der heutige Stand der Technik. “ Wer gehen will muss gehen.“ hier bei der The- rapie mit dem Computer gesteuerten Gangrobo- ter Lyra, der flüssige Bewegungen automatisie- ren und das Gangbild verbessern hilft. © Benedikt Preisler – Neuron-Therapiezentrum

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