Kreis Offenbach | Perspektive Älterwerden

1. Aktives Alter 12 O b als Auto- oder Fahrradfahrer, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß: Die ältere Gene- ration ist mobil. Gleichzeitig wächst bei den älteren Menschen das Bewusstsein für die eigenen Grenzen. Der Ausstieg aus dem aktiven Arbeitsleben ist häu- fig mit deutlich niedrigeren Fahrleistungen im Stra- ßenverkehr verbunden, worunter die Fahrpraxis ste- tig abnimmt. Ein Fahrsicherheitstraining könnte das kompensieren. Auch die Kenntnisse zu den aktuellen Verkehrsregelungen lassen sich bei der Gelegenheit auffrischen. Die geringere Fahrpraxis ist das eine – das andere sind Beeinträchtigungen, die sich mit fortschreiten- demAlter oft unbemerkt einschleichen und die Fahr- tüchtigkeit beeinflussen können. Nachts sieht man nicht mehr so gut wie früher, der zur Gefahrenver- meidung notwendige Blick über die Schulter nach hin- ten fällt schwerer, weil die Beweglichkeit nachlässt. Deshalb ist es sinnvoll, sich regelmäßig ärztlich be- raten zu lassen. Ein allgemeiner Gesundheits-Check, denman alle zwei Jahre durchführen lassen kann, ist ein guter Anlass, umauch das Thema Fahrtüchtigkeit anzusprechen. Mit dem Ziel, die Fahrfitness zu ver- bessern, sollten Hör- und Sehvermögen, Reaktions- geschwindigkeit, Beweglichkeit sowie Herz, Leber und Nervensystem untersucht werden. Umso langewiemöglich sicher mobil zu bleiben, soll- te man seine Fahrfertigkeiten von Zeit zu Zeit auffri- schen und trainieren – etwa durch Fahrstunden bei einer Fahrschule oder ein Fahrsicherheitstraining. Ebenso ändern sich – für viele Verkehrsteilnehmende unbemerkt – gesetzlich vorgeschriebene Verkehrs- regelungen. Eine Auffrischung des Wissens dazu im Rahmen eines Trainings ist daher empfehlenswert. Mobil bleiben – aber sicher! © stock.adobe.com

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